KufE - Kunst fördert Entwicklung



„Kunst fördert Entwicklung“ (KufE) heißt ein Projekt, das 2014 entwickelt wurde und seit Februar 2018 an der Weiherbachschule fest verankert ist. Es verknüpft die Schulpädagogik mit kunsttherapeutischen Ansätzen und fördert gezielt die Ressourcen und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Was ist KufE?

Eine Kunsttherapeutin begleitet an drei Tagen in der Woche einzelne Kinder und kleine Gruppen im Kufe-Atelier unter pädagogisch ausgerichteten Methoden der Kunsttherapie. Zudem finden auch immer wieder Angebote statt, die den kompletten Klassenverband und die Lehrer*innen einbeziehen. Die Projektarbeit umfasst somit eine Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team aus Kunsttherapeutin, Pädagog*innen und Sozialpädagog*innen.
Ziel des Projekts ist es, die Leistungsfähigkeit der Kinder, sowie deren Persönlichkeit und seelische Gesundheit durch individuelle Förderung zu stärken.


Wie funktioniert KufE?

Die Kunsttherapie umfasst eine Vielzahl von Kreativ-Methoden: das Malen oder Zeichnen, das freie Gestalten von Plastiken, Skulpturen, Rauminstallationen, sowie das Arbeiten mit neuen Medien. Diese Methoden schärfen die Wahrnehmung und Selbstreflexion der Kinder und lenken dadurch die Aufmerksamkeit stärker auf eigene Kompetenzen und Lösungswege. Dabei stellt der wertungsfreie Umgang mit den kreativ-schöpferischen Kräften der Kinder eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit von KufE dar. So können die Kinder Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre schöpferische Kraft aufbauen.

KufE knüpft damit an den ganzheitlichen Grundgedanken der Weiherbachschule Grötzingen an, die bei den Lernprozessen alle Sinne der Schüler ansprechen will. Die klassische Schulpädagogik, die vor der Herausforderung steht, zunehmend heterogeneren Lerngruppen gerecht zu werden, wird durch diesen Ansatz ergänzt und nachweislich bereichert. Die Schüler werden durch KufE in der individuellen Förderung effektiver begleitet, als es im normalen Unterrichtsalltag aufgrund von großen Klassen und anwachsenden Leistungsanforderungen möglich ist.
Durch die Einzel- und Kleingruppenförderung im Atelier werden die Kinder dazu befähigt eigene Fertigkeiten zu entdecken und auszubauen, wie beispielsweise fein- und grobmotorische Fähigkeiten, Durchhaltevermögen, Ideenentwicklung und Kreativität.
Die Kinder lernen Problemstellungen zu reflektieren und individuelle, kreative Lösungswege zu erarbeiten und dabei ihre eigenen Ressourcen und Bedürfnisse wahr und ernst zu nehmen. Dies ermöglicht den Kindern eine deutliche Persönlichkeitsstärkung.
Die Lernmotivation wird gesteigert und die entdeckten Ressourcen werden mit in den Unterricht genommen und auf andere Unterrichtsfächer übertragen. Das gestalterische Arbeiten erlaubt den Kindern körperliche Sinneserfahrungen ihrer Umwelt und der Natur – ein wesentlicher und tiefgreifender Lernweg, der das Aneignen von Wissen in jeglichen Bereichen stärkt.
Auch Integrationsthemen spielen im Projekt eine wichtige Rolle. So kann es Kindern mit besonderen Ausgangsbedingungen (wie z.B. Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Migrationshintergrund oder beeinträchtigte psychische Grundvoraussetzungen, etc.) erleichtert werden, den Schulalltag zu meistern, etwaige Entwicklungsverzögerungen nachzuholen und ein gesundes soziales Verhalten zu entwickeln.


KufE wird unterstützt und gefördert von der Stadt Aichtal und der Karl Schlecht Stiftung (www.ksfn.de), die sich für die umfassende Persönlichkeits- und Charakterbildung junger Menschen einsetzt, was neben kognitiven auch ästhetische, emotionale und soziale Kompetenzen umfasst.
Eine zusätzliche Unterstützung erhalten wir auch von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.

Partner und Förderer:

Weiherbachschule

Schulleitung
Hannelore Blümel

Kunsttherapeutin (B.A.)
Giulia Calamia


Karl Schlecht Stiftung

Referent Bildung & Erziehung
Frank Henssler


Gemeinde Aichtal-Grötzingen

Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen




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