Gelungene Hauptübung der Gammelshäuser Feuerwehr

Am vergangenen Samstag überzeugten sich knapp 100 Interessierte von der Leistungsfähigkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Bei der aufwendig vorbereiteten und eindrucksvoll durchgeführten Übung am Gebäude Hauptstraße 47 bekam man interessante Einblicke in die anspruchsvolle Arbeit der Kameradinnen und Kameraden.

Initiiert wurde ein Brand in einem mit Personen besetzten Gebäude, durch das dichter Rauch nach außen zog. Abgelenkt von diesem Anblick wurde durch ein Pkw dargestellt, dass dieses gegen das besagte Gebäude fuhr; Verletzte also im Auto sowie im Gebäude. Koordiniert wie konzentriert wurden beide Einsatzorte parallel angesteuert und Hilfeleistung betrieben. Täuschend echte Situationen wurden den Zuschauern geboten, dichter Rauch zog mehrfach durch die Reihen und man konnte sich wahrlich vorstellen, dass diese Situation durchaus reell sein könnte. Nach erstaunlich kurzer Zeit konnten alle Verletzten geborgen und versorgt werden.

Kommandant Wolfgang Mürter zeigte sich nach der erfolgreich absolvierten Übung sehr zufrieden über deren Verlauf, dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement und animierte die großen wie kleinen Zuschauer, doch mal bei der Feuerwehr vorbei zu schauen. In der Jugendfeuerwehr könne bereits ab dem 10. Lebensjahr mitgemacht werden.

Bürgermeister Daniel Kohl erinnerte in seiner anschließenden Manöverkritik an einen der schwersten Autounfälle im Ort, ziemlich genau an dieser Stelle, der damaligen Schmiede, bei dem vor über 20 Jahren zwei junge Menschen starben. Übung und Realität lägen oft nah beieinander, daher habe die Feuerwehr auch zu Recht einen entsprechend hohen Stellenwert. Kohl leitete über auf die anstehende Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs, das der Gemeinderat in Kürze beauftragen wird. Nach 34 Jahren wird das LF 8 ausgemustert. Der Bürgermeister sprach der gesamten Wehr seinen Respekt aus für die heutige, sehr beeindruckende Hauptübung, bei der auch diverse Geräte anschaulich zum Einsatz kamen. Er bedankte sich herzlich bei Kommandant Wolfgang Mürter und allen Kameradinnen und Kameraden für ihre ehrenamtliche Feuerwehrarbeit. "Damit engagierten Sie sich alle in herausragender Weise für das Wohl und die Sicherheit unserer Einwohnerschaft, nicht ohne sich dabei auch selbst in Gefahr zu bringen. Das ist nicht hoch genug zu schätzen und anzuerkennen." Mit großem Beifall bekräftigten dies die zahlreichen Zuschauer am Ende der diesjährigen Hauptübung.












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