Gefallenen- und Totengedenkfeier

Am (Toten-)Sonntag, 25. November 2018, fand in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Gammelshausen die alljährliche Gefallenen- und Totengedenkfeier statt.


In seiner Ansprache bemerkte Bürgermeister Daniel Kohl, dass überall auf der Welt um Frieden gebetet werde, während der Krieg weiterhin um sich schlage; zu den Beweggründen, dass Kriege überhaupt existierten, zitierte der Bürgermeister aus einem Buch und erläuterte, dass kaum psychische Negativerlebnisse Menschen so leicht zur Gewalt reizen wie der Zorn über vermeintliche oder wirkliche Angriffe auf ihre Selbstachtung. So würden oft aus Wut über verletzten Stolz die schrecklichsten Affektmorde begangen, Kriege angezettelt, Bomben gelegt und Sprengstoffgürtel umgeschnallt. Wenn auch im Ausmaß nicht zu vergleichen, so sei der "heimische Kleinkrieg" nicht zu verachten, wenn Menschen beleidigt, provoziert oder lächerlich gemacht würden. So appellierte Kohl: "Wir haben immer wieder auf's Neue die Chance, uns zu besinnen, die Kräfte zu sammeln, um dann von hier aus weiterzuarbeiten an dem, was uns am Herzen liegt: Nämlich die umfassende, friedliche Entwicklung des Lebens in unserer Gemeinde. Denn Frieden fängt bei uns an, nicht nur in unserem Land, nein, hier in unserem Dorf, nicht vor der Haustür, sondern bereits dahinter! Wir, jede und jeder Einzelne von uns ist dafür verantwortlich. Wir entscheiden, was wir unseren Kindern weitergeben, was wir versuchen anders zu machen. Frieden fängt im Herzen an oder, wie uns Udo Lindenberg in seinem aktuellen Lied auffordert: Komm, wir zieh'n in den Frieden ...

Vielen Dank an alle, die die diesjährige Gedenkfeier begleitet haben. Danke an Herrn Dr. Christoph Grünwald sowie den Gesangverein und den Posaunenchor für die gelungene Mitgestaltung dieser Feier.



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